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Gewerbegebiet Witnica

Industrial Zone Witnica

Zone Industrielle de Witnica

Industrial Zone Witnica



 
WITNICA AUF DEM WEG DURCH DIE GESCHICHTE
 




Die Geschichte von Witnica nimmt ihren Anfang an der Schwelle unserer Zeitrechnung. Denn schon damals war die Gegend von ersten frühslawischen Siedlern bewohnt. Dafür gibt es noch heute Spuren. Tausend Jahre später gehörte die Ansiedlung dem Templerorden (1100). Mitte des XIII. Jh. übernahm die Mark Brandenburg das Gebiet. Die erste schriftliche Erwähnung Witnica stammt aus dem Jahre 1261. Im Jahr 1539 erwarb der Markgraf Johann von Küstrin den Ort. Die erste Mühle an der Witna entstand etwa 1550. Dreißig Jahre später erhielten die Bürger das Braurecht (eine Brauerei gibt es in Witnica bis heute). 1648 wurde die Siedlung im Ergebnis des Dreißigjährigen Krieges aufgegeben. Doch bereits 1657 entstand in Vietz eine Station der Königlichen Post-Linie Berlin-Königsberg. Ende des XVIII. Jh. blüht die Stadt wirtschaftlich auf. 1806 kommt der Kaiser der Franzosen, Napoleon Bonaparte, auf seinem Marsch nach Osten durch Witnica. 1857 wird die Eisenbahnlinie in Betrieb genommen. Anfang des XX. Jh. schreitet die Urbanisierung bedeutend voran, die Einwohnerzahl wächst, Gas und Elektrizität werden bereitgestellt. 1935 erhält Witnica offiziell das Stadtrecht. Ab 1945 gehört die Stadt zum polnischen Staat, und in den folgenden Dekaden werden sehr viele Wohnungen gebaut und Industrieunternehmen errichtet. Mit dem Jahr 1990 beginnt die Zeit der demokratischen territorialen Selbstverwaltung (gesellschaftlicher Transformationsprozess) und der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde, z. B. mit dem Neubau des Trinkwassernetzes, der Kanalisation, der Kläranlage, der Sporthalle, des Gewerbegebietes und der Ortsumgehungsstraße. Bereits im Mittelalter führte durch Europa eine Handelsstraße, welche die Hansestädte von Brügge an der Nordsee bis St. Petersburg in Russland miteinander verband. Über diesen fast 3000 km langen Weg zogen nicht nur die Armeen verschiedener Länder, viel öfter diente er der Verbreitung von Ideen und technischen Neuheiten. Kaufleute und Handwerker benutzten ihn und Siedler suchten in seiner Nähe ein neues Leben. Auf dem Abschnitt zwischen Berlin und Königsberg, der den Namen „Königsweg“ trug, liegt Witnica. Der Name „Witnica” stammt von „wiæ” oder „witka”, das im Polnischen eine Weidenart bezeichnet. Die Geschichte von Witnica-Vietz reicht weit in die Vergangenheit; sie ist die Geschichte verschiedener Völker, unterschiedlicher Kulturen, doch immer die Geschichte eines Ortes die Geschichte unserer Heimat, des Ortes, an dem wir unser Zuhause haben. In den letzten hundert Jahren gehörte Witnica nacheinander zu Brandenburg als Vietz (Deutschland, bis 1945), zur Wojewodschaft Zielona Góra (Polen, 1945), zur Wojewodschaft Gorzów (1975) und zur Wojewodschaft Lubuskie (1998). Das Motiv des Reisens, des Ankommens aus verschiedenen Richtungen und des Weges ist seit Langem im wirtschaftlichen und kulturellen Bild unserer Stadt präsent. Am deutlichsten zu sehen ist dieses Motiv im „Park der Wegweiser und der Meilensteine der Zivilisation“, einem eigentümlichen „Freiluftmuseum”, das sich in den Grünanlagen des Stadtzentrums befindet. Hier gibt es zu sehen: die Konin-Säule aus der Zeit Mieszko I., den so genannten „Türken-Wegweiser“, den „Weg ins Nirgends“, der die aufeinander folgenden totalitären Systeme verbildlicht, riesige Mühlräder und Gaslaternen vom Anfang des XX. Jh. Außerdem kann man auf den Hügel von Böckchen Dummköpfchen steigen, einer beliebten Märchenfigur in Polen. Er symbolisiert die Träume der Kinder.


 
 

 
UNSER KLEINES VATERLAND
Witnica Liege im nördlichen Teil der Wojewodschaft Lubuskie und gehört zum Landkreis Gorzów. Die Gesamtfläche der Gemeinde erstreckt sich über 27.825 ha. Davon sind fast 43 % Wälder und 47 % landwirtschaftliche Nutzflächen und Wiesen. Die verbleibenden Flächen sind bebaut oder werden gewerblich genutzt. Im südlichen Teil des Gemeindegebietes befindet sich das Tal der Warthe, ein unberührtes Gebiet mit Wasserflächen und Wiesen. Die Warthe ist eine bequeme Verkehrsverbindung von Witnica nach Westeuropa: der Wasserweg führt über den Oder-Spree-Kanal und den Oder-Havel-Kanal. Zum Gemeindegebiet gehören drei Seen. Der Großsee (Jezioro Wielkie, 50 ha, max. Tiefe - 31 m) ist der größte. Er liegt im Tal der Witna, die durch ihn hindurchfließt. Durch die Gemeinde führen in west-östlicher Richtung die Straße Nr. 132, die Gdañsk und Gorzów Wlkp. mit Kostrzyn a.d. Oder/ Küstrin (Staatsgrenze) verbindet, und die Eisenbahnlinie Krzy¿-Kostrzyn-Berlin. Nach Gorzów, dem nächstgelegenen großen städtischen Zentrum, fährt man mit dem Auto 20 Minuten. Zur Gemeinde Witnica gehören 19 Orte (D±broszyn, Krze¶niczka, Kamieñ Wielki, Kamieñ Ma³y, Mo¶cice, Mo¶ciczki, Stare Dzieduszyce, Dzieduszyce Nowe, Sosny, Tarnówek, Mosina, Bia³cz, Bia³czyk, Pyrzany, Nowiny Wielkie, ¦wierkocin, Oksza, K³opotowo, Boguszyniec, und die Stadt Witnica). Die interessantesten kulturellen Ereignisse im Laufe des Jahres sind: das Treffen der Hochzeitskapellen (Mai), das „Treffen am Alten Weg von Witnica” (Juni), das Erntefest „Do¿ynki” (August) und der Unabhängigkeitstag (November). Das Kulturhaus der Stadt und seine Außenstelle in der „Gelben Villa” bieten ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm: Konzerte mit klassischer Musik, Jazz, Musikgruppen, Gesellschaftstanz, break-dance, bildende Kunst, Chor. Im Jahr 1946 lebten in Witnica 2.600 Einwohner, heute sind es 7.000, in der ganzen Gemeinde 13.000. Auch im Bildungsbereich sind alle Ebenen vertreten: Vorschulen, Grundschulen, Gymnasium, Mittelschulen und eine Hochschule. Für Sportler gibt es mehrere Clubs mit Sektionen für Fußball, Tischtennis, Rennrodeln, Karate, Schach und Laufen. Dafür stehen eine große und mehrere kleine Sporthallen zur Verfügung. Witnica ist Gründungsmitglied der Euroregion „Pro Europa Viadrina”, die von Brandenburg bis in den nördlichen Teil der Wojewodschaft Lubuskie reicht. Im Rahmen der Euroregion und dank der Mitgliedschaft in der Europäischen Union konnten wir bisher Fördermittel in Höhe von mehreren Millionen Euro für Investitionen und grenzübergreifende Kontakte unserer Einwohner mit den Einwohnern deutscher Nachbarorte einsetzen. Die Gemeinde Witnica arbeitet seit vielen Jahren mit der Gemeinde Druten (Holland) und der Stadt Müncheberg (Deutschland) zusammen. Die gegenseitigen Kontakte haben uns viele interessante Erfahrungen vermittelt, waren lehrreich und haben viel Spaß gemacht.

 
 

 
ALS TOURIST …

Der Nationalpark „Warthemündung” www.pnujsciewarty.gov.pl ist ein Paradies für Ornithologen. Das Königreich der Vögel zieht sich auf einem Gebiet von ca. 8 Tsd. ha entlang der Warthe durch deren Tal. Es gilt als eines der wertvollsten ornithologischen Gebiete in Mitteleuropa, mit 245 Vogelarten, darunter 26 seltene Arten. Im Herbst kehren hier bis zu 200 Tsd. Wildgänse ein.

Der Safari-ZOO in ¦wierkocin www.zoo-safari.com.pl ermöglicht es den Besuchern, wilde Tiere in unkonventioneller Art zu beobachten: u. a. aus dem Bus oder dem eigenen Auto. Dabei hat man das Gefühl, durch die afrikanische Savanne zu fahren (Zebras, Antilopen, Langhaarschafe, Strauße) oder durch die mongolische Steppe (Przewalski-Pferde, Wildesel und Kamele) oder gar durch Südamerika (Lamas, Büffel, Esel). Auch mit Löwen, Kängurus und anderen interessanten Tieren sind Begegnungen „Auge in Auge” möglich. Eine zusätzliche Attraktion ist der Spielpark mit unterschiedlichen Karussells.

Die „Gelbe Villa” in Witnica beherbergt die „Regionale Heimatstube” mit interessanten Sammlungen von Erinnerungen aus der Vergangenheit.




Historische Kirchen gibt es in Witnica (neugotische Kirche aus dem XIX. Jh., mit Sauer-Orgel), in Mo¶cice (Turm aus dem XVIII. Jh.), in Mosinia (Fachwerkkirche aus dem XVIII. Jh.) und in Kamien Wielki (Gebälk aus dem XV. Jh., Turm aus dem XIX. Jh.)




Das Schloss in D±broszyn/Tamsel (wird zurzeit renoviert) und das einmalige Marmormausoleum in der Schlosskirche sowie die im Original wiederhergestellte Grabkrypta aus dem XVII. Jh.




Das Museum des „Polnischen Waffenruhms”, eine einzigartigen Privatsammlung mit Waffen aus der Zeit des II. Weltkrieges. Der Besitzer erzählt dazu unglaubliche Geschichten über seine eigenen Kriegserlebnisse.

Und in der Nähe unserer Gemeinde: die Stadt Gorzów Wlkp./Landsberg mit 120 Tsd. Einwohnern, £agów/Lagow (Schloss aus dem XVI. Jh.), Miêdzyrzecz/Meseritz (Schloss aus dem XV. Jahrhundert und Teile der unterirdischen Befestigungsanlagen des Oder-Warthebogens).

..beim Wettkampf der Hochzeitskapellen (Mai), bei dem man sich wie auf einer echten Hochzeit fühlt,

…beim „Treffen am Alten Weg von Witnica” (Juni), bei dem es für das originellste Land- oder Wasserfahrzeug Preise bis zu 1.000 PLN zu gewinnen gibt,

…beim Erntefest „Do¿ynki” (August), mit Wettbewerben der Schweine-, Rinder- und Geflügelzüchter,

…bei den Feierlichkeiten zum „Tag der Unabhängigkeit”, bei denen den Einwohnern für die Anstrengungen des vergangenen Jahres gedankt und der Preis für die „Investition des Jahres“ vergeben wird,

…beim Sylvesterball mit den Wünschen „Do Siego Roku” für alle Eingeladenen und Feiern bis zum späten Morgen.



 
 

 
FÜR INVESTOREN …

Wir werden uns einig! Unser Angebot für Investoren ist unter www.witnica.pl im Internet zu finden, auf Polnisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Doch selbst wenn Du aus dem Fernen Osten stammst, ist das für uns kein Problem - schau Dir den japanischen Flyer an.

In unserem Angebot findest Du alle erforderlichen Informationen. Falls Du dennoch Fragen haben solltest, werden wir uns bemühen, auf alle eine Antwort zu geben.

Die wichtigsten Informationen sind:

• Verfügbare Gewerbegrundstücke mit einer Gesamtfläche von 20 ha an der projektierten Umgehungsstraße, voll erschlossen (Wasser, Kanalisation, Gas, Elektroenergie);

• Die günstige Lage von Witnica: 20 km vom deutsch-polnischen Grenzübergang

Küstrin/Kietz-Kostrzyn n/O, 25 von Gorzów Wlkp., 160 km von Poznan, 100 km von Berlin, an der Bahnlinie Berlin-Kostrzyn n/O-Gdansk und deren Nebenstrecken;

• Alle Grundstücke sind Eigentum der Gemeinde, vorgesehen ist die Eigentumsübertragung an den Käufer;

• PREIS pro m2 liegt der Preis bei ca. 12 - 16 PLN (~3 - 4 euro);

• KLASSE „A” - Die Gemeinde Witnica wurde vom Institut für Wirtschaftsforschung in die Klasse „A” eingestuft. Das ist die Klasse mit der höchsten Attraktivität für Investoren (lt. Der größten polnischen Tageszeitung „Rzeczpospolita, Ausgabe vom 09.06.1999);

• Die Arbeitslosenquote beträgt 18 %. Hochschulabsolventen der Europauniversität „Viadrina” in Frankfurt/Oder mit sehr guten Deutschkenntnissen sowie Absolventen der Hochschulen in Gorzów Wlkp. stehen ebenfalls zur Verfügung.



URZAD MIASTA i GMINY

66-460 Witnica,

ul. KRN 6

tel. (+4895) 721 64 40

fax: (+4895) 751 52 18

e-mail: urzad@ witnica.pl



 
 

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